12.000 Komponisten
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12.000 Komponisten und ihre Werke

Ein Lexikon auf CD-ROM von Michael Stolle

Das vorliegende Lexikon – ein Nachschlagewerk auf der Grundlage des Datenbankprogramms "Folio News" - bietet eine umfassende Übersicht über mehr als 12.000 Komponistinnen und Komponisten und ihre Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Komponisten sind hier alle namentlich auszumachenden Schöpfer musikalischer Werke, auch wenn Kompositionen an der Peripherie ihres Schaffens stehen (also auch komponierende Dirigenten, Pianisten, Sänger, Schriftsteller, Jazz-Musiker usw.).

Michael Stolle, Dirigent und Musikpädagoge, schuf in jahrelanger Recherche und Detailarbeit ein Standardwerk für alle Musikliebhaber. Aber auch für die Fachleute – Dirigenten, Musiker, Sänger, Wissenschaftler und Pädagogen – bietet das Lexikon umfassende Fakten und sowie Anregungen für die Musikpraxis. Mehr als 12.000 Komponisten mit über 300 Werkverzeichnissen werden vorgestellt, ergänzt durch 1265 Notenbeispiele und über 900 Bilder.

Im Mittelpunkt stehen die mehr als 300 Werkverzeichnisse, die Informationen über das Entstehungsjahr, die Zugehörigkeit zu einem Genre und die Besetzung der Kompositionen geben. Einleitend bietet jeder Komponisten-Eintrag eine Kurzbiographie. Die Beschränkung auf Fakten schloß dabei Werturteile über die Bedeutung des Komponisten aus. Die Gliederung jedes Werkverzeichnisses folgt dem Schema Instrumentalwerke - Bühnenwerke - Vokalwerke. Innerhalb der Instrumental- und Vokalgattungen ist nach der Größe der Besetzungen untergliedert, also z. B. Orchesterwerke – Kammermusik – Klavierwerke. Entsprechend der Bedeutung des jeweiligen Komponisten, des Umfangs seines Schaffens und der Erreichbarkeit des Materials gibt es drei quantitativ unterschiedliche Formen von Komponisten-Einträgen: a) den Kurzeintrag, der sich auf Lebensdaten und die Nennung der wichtigsten Werke beschränkt, b) den Eintrag, der eine Kurzbiographie und ausgewählte Werke bietet und c) den ausführlichen Eintrag, der eine Kurzbiographie mit möglichst allen Lebens- und Arbeitsstationen, ein komplettes Werkverzeichnis und eine Literaturauswahl erstellt. Die Literaturangaben beinhalten sowohl die Quellen für die Werkverzeichnisse als auch eine Auswahl weiterführender Literatur zu dem benannten Komponisten, sowohl Bücher als auch zahlreiche Zeitschriften-Artikel.

Alle verfügbaren alternativen Schreibweisen von Vor- und Familiennamen sind aufgeführt, um das Suchen zu erleichtern.

Bei musikalischen Bühnenwerken werden nach Möglichkeit die Originaltitel und ihre deutsche Übersetzung, die Librettisten, die literarischen Quellen sowie Ort und Jahr der Uraufführung aufgeführt. Bei ausländischen Bühnenwerken sind die deutschen Übersetzer sowie Ort und Jahr der deutschsprachigen Erstaufführung erwähnt.

Das Lexikon ist für Benutzer im deutschsprachigen Raum gedacht. Deshalb wurde besonderer Wert auf die vollständige Erfassung der hier tätigen Komponisten gelegt. So sind z.B. alle 1400 Mitglieder des Deutschen Komponisten-Interessenverbandes im Lexikon vertreten.

Die 1200 Notenbeispiele illustrieren ebenso wie die 900 Porträtbilder zahlreicher Komponisten den hohen Anteil an Text und lockern ihn auf. Es ist grundsätzlich jeder Komponist mit nur einem - für ihn typischen - Notenbeispiel vertreten. Berücksichtigt wurde auch das weite Feld der unterhaltenden Musik – von der Salonmusik bis zum Musical, während aus dem Bereich Jazz-Rock-Pop nur einige signifikante Notenbeispiele erscheinen. Das "Gebet einer Jungfrau", "La Paloma" und der "Tango Jalousie" sind zwar weltbekannte Melodien, aber wer kennt schon ihre Schöpfer? Die Notenbeispiele liefern Antworten.

Alle Informationen sind in einer Datei enthalten – ausgedruckt ergäbe das mehr als 5000 Seiten! Deshalb wird dieses Lexikon auch nie als Buch erscheinen, sondern es werden die Vorteile der elektronischen Datenaufbereitung genutzt. Die Suchfunktionen auf der Basis des Datenbank-Programms "Folio News" bieten die Möglichkeit, in Sekundenschnelle Querverbindungen aufzuspüren, z. B. alle Einträge mit einem bestimmten Ortsnamen oder alle Vertonungen eines bestimmten Dichters, alle Werke eines bestimmten Genres oder alle Einträge mit einer bestimmten Jahreszahl.

Nun noch ein Wort darüber, was das Komponistenlexikon nicht leisten kann: Es gibt keine Auskunft über die Verlage und die Bezugsmöglichkeiten von Musikalien, über die Standorte der Manuskripte und über die Besetzungen von Orchesterwerken. Alle diese gewiß wichtigen Angaben hätten den Rahmen dieses Nachschlagewerkes gesprengt. Auch Beispiele für moderne und alternative graphische Notationen bleiben weiteren Auflagen vorbehalten.

Dokumentiert wird hier – bei aller Lückenhaftigkeit – die unendliche Vielfalt der Musik. Möge dieses erste umfassende Komponistenlexikon auf CD-ROM Anregungen geben für Musiker, Sänger, Dirigenten, Pädagogen und Musikliebhaber. Möge es eine Hilfe sein für Bibliotheken, Komponisten, Studierende, Hochschulen, aber auch für die Theater und Orchester und für alle Interpreten bei der Erweiterung ihres Repertoires. Der Fundus guter, interessanter, hörenswerter – aber auch unterhaltender und kurioser – Musik ist größer als gemeinhin angenommen. Und wenn Sie einmal nichts zielgerichtet suchen, dann "blättern" Sie einfach und lassen sich überraschen von der Fülle und Vielgestaltigkeit von tausend Jahren komponierter Musik!

Die 2. Version (Frühjahr 2000) wird neben zahlreichen Korrekturen, Aktualisierungen und Ergänzungen auch umfassende Literaturangaben zu 3000 Komponisten bieten sowie 200 neue Bilder enthalten.

Die Bestellung ist über jede Buchhandlung möglich (ISBN 3-932045-16-5) oder direkt beim Verlag: CD-ROM-Verlag, Postfach 1157, 53821 Troisdorf, Tel. 02241-94770, Fax. 02241-947769, Internet: http://www.cdromverlag.de.

Der Preis beträgt nur 79, 90 DM.

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